Bauhauptgewerbe im Februar 2013

Donnerstag, 25.04.2013

Presseinfo 13/13

 

Die Bauunternehmen trotzen dem Winter: Umsatz steigt um 3 %. Auftragsein­gänge auf gutem Vorjahresniveau.

Nach einem Kaltstart ins Jahr 2013 mit einem Umsatzeinbruch im Januar haben die Bauunternehmen im Februar dem Winter getrotzt: Wie der Hauptverband der Deut­schen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Februar um nominal 3,0 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Dies konnte den witterungsbedingten Einbruch im Januar aber nicht ausgleichen: Für den Zeitraum Januar bis Februar dieses Jahres ergibt sich ein Umsatzminus von 3,9 %. Der Hauptverband geht aber davon aus, dass die Bauunternehmen diesen Rückgang angesichts der guten Auftragslage im Jahresverlauf noch ausgleichen können. Dafür spricht nicht nur die Entwicklung der Auftragseingänge im vergangenen Jahr, sondern auch der solide Start in das laufende Jahr: Der Auftragseingang hielt im Februar mit einem nominalen Minus von 0,1 % das hohe Vorjahresniveau (real: - 1,8 %). Für die ersten zwei Monate ergibt sich ein Orderplus von nominal 0,5 % (real: - 1,5 %).

Die gute baukonjunkturelle Entwicklung im Februar ist ausschließlich auf den Wirt­schaftsbau zurückzuführen - die Verunsicherung im Januar mit einem Orderrückgang scheint nur vorübergehend gewesen zu sein: Die Baubetriebe wiesen für den gewerblichen Bau beim baugewerblichen Umsatz (+ 9,0 %) und beim Auftragseingang (+ 2,5 %) ein Plus aus (Jan.-Feb.: - 0,3 % bzw. - 1,5 %). Demgegenüber hat der Wohnungsbau etwas an Schwung verloren: Der Umsatz sank im Februar um 0,8 %, der Auftragseingang sogar um 5,1 % (Jan.-Feb.: - 4,8 % bzw. – 1,3 %). Nach einem starken Auftragsplus im Januar hat sich die Öffentliche Hand im Februar mit Aufträgen zurückgehalten: Die Baubetriebe meldeten für den Öffentlichen Bau einen Rückgang des Auftragseingangs von 0,5 %, die Umsätze sanken um 1,0 % (Jan.-Feb.: + 4,2 % bzw. - 8,6 %).

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.