Brancheninitiative „Normen im Trocken­bau/Ausbau“ gegründet

Freitag, 23.01.2015

Presseinfo 2/15

 

Verbändeübergreifende Brancheninitiative „Normen im Trocken­bau/Ausbau“ gegründet:

  • Zeitgemäße DIN-Standards für den Trockenbau einführen
  • Nationale und europäische Normen aktualisieren

  

„Eine anerkannte, weit verbreitete Bauweise wie der moderne Innenausbau mit Trockenleichtbausystemen benötigt in Deutschland auch zeitgemäße DIN-Standards.“ Dies erklärten heute Dipl.-Ing Felizitas Skala, Vorsitzende der Bundesfachabteilung Trockenbau und Ausbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, und Dipl.-Ing. Ralf Wagner, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, anlässlich der Gründung der verbändeübergreifenden Brancheninitiative „Normen im Trockenbau/Ausbau“ in München. 

Ziel der Normungsinitiative sei es, der Unsicherheit von Planern und Bauaus­führenden bezüglich der Verwendbarkeit allgemeiner bauaufsichtlicher Prüfzeugnisse (abP) im Bereich brandschutzrelevanter Bauarten etwas ent­gegenzusetzen und gleichzeitig den Markt für Standardsysteme zu stärken.

Die Federführung liegt bei der Bundesfachabteilung Ausbau und Trockenbau des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Unterstützt wird die Normungsinitiative vom Bundesverband Ausbau und Fassade und dem Bundesverband in den Gewerken Ausbau und Trockenbau. Förderer sind namhafte Unternehmen des Fachhandels und der Hersteller. Fachliche Projektarbeit leistet die Fachhochschule Rosenheim.

„Eine mehrjährige Hängepartie ohne Alternativen zu allgemeinen bauaufsicht­lichen Prüfzeugnissen kann sich niemand leisten. Das wäre der Tod der brandschutzrelevanten Leichtbauarten“, betonte Dipl.-Ing. Helmut Bramann, Geschäftsführer Technik, Technik- und Spartenpolitik beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, bei der Vorstellung der Initiative im Rahmen der BAU 2015 in München. Alle Marktteilnehmer seien gefordert mitzuwirken, eine breite Basis für wirtschaftlich und technisch tragfähige „systemoffene“ Realisierungsmöglichkeiten zu schaffen. „Grundlage hierfür ist ein Normen­bestand auf dem aktuellen Stand der Technik. Insoweit ist die an der Sache orientierte und breit aufgestellte Brancheninitiative ‚Normen im Trockenbau/ Ausbau‘ das richtige Mittel zum richtigen Zeitpunkt, um eine tragfähige Lösung zu erarbeiten“, erklärte Bramann.