ELVIRA 2.0 geht online

Mittwoch, 20.05.2015

Presseinfo 12/15

 

Tag der Deutschen Bauindustrie 2015: ELVIRA 2.0 geht online

 

ELVIRA, die Baustatistische Datenbank des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, wurde neu aufgesetzt und um einige Features erweitert. Neben einer neuen, moderneren und benutzerfreundlicheren Oberfläche erhält der Interessierte in Zukunft - zusätzlich zu den Zeitreihen und statistischen Berich­ten - auch Konjunkturtexte und fertige Präsentationen. Des Weiteren wurde die reine Zeitreihensuche um diverse Funktionen (wie z. B. ein umfangreiches Berechnungstool) erweitert, welche die nachträgliche Bearbeitung der Daten sowie deren Interpretation erheblich erleichtert. Zusätzlich wurde eine Such­funktion implementiert, um die Nutzung auch für Statistiklaien so einfach wie möglich zu gestalten. Die neue ELVIRA wird zum Tag der Deutschen Bauin­dustrie am 21. Mai 2015 online gehen.

„Auch in wirtschaftlich guten Zeiten darf man die Beurteilung der Marktlage sowie die Einschätzung der Unternehmensposition nicht vergessen, um Fehl­einschätzungen und damit Fehlentwicklungen im Unternehmen vorzubeugen“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauin­dustrie, RA Michael Knipper. „Die Bauunternehmer und auch die Bauzulieferer können nur so auf veränderte Rahmenbedingungen frühzeitig reagieren und ihr Unternehmenskonzept entsprechend anpassen.“ Der zunehmende Wettbewerb trage mit dazu bei, dass sich der Bauunternehmer immer mehr mit der Markt­entwicklung auseinander setzen müsse. Aber auch für Forschungsinstitute, Universitäten und Analysten sei ELVIRA eine unverzichtbare Hilfe.

Über ELVIRA könne der Nutzer die wichtigsten Daten für die Analyse der Bau­branche beziehen. So könne man mit Hilfe von Umsatzzahlen der vergangenen Jahre den Strukturwandel des Wirtschaftszweiges verfolgen. Knipper: „Interes­santer sind natürlich Daten, die in die Zukunft weisen: Auftragseingänge und Baugenehmigungen sind Indikatoren für die zukünftige Produktion.“ Zusätzlich ließen regional untergliederte Daten eine Analyse der Entwicklung auf Länder­ebene, teilweise sogar bis auf Kreisebene zu. Die einfache Handhabung der Datenbank ermögliche eine schnelle Recherche, ohne sich zeitaufwendig mit der Datenbank auseinandersetzen zu müssen.

Über 500 User nutzen mittlerweile dieses Instrument der Bau­marktanalyse. Die mehr als 50.000 Zeitreihen decken das gesamte Spektrum der zur Bran­chenanalyse notwendigen Datengrundlage ab. Neben Daten der Statistischen Ämter, des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Vereins Deutscher Zementwerke sowie des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindust­rie werden auch eigene Verbandsdaten (zum deutschen Auslandsbau) - nutzer­gerecht aufbereitet - über ELVIRA zur Verfügung gestellt.

In der neuen ELVIRA werden die statistischen Zeitreihen und Berichte um Kon­junkturtexte ergänzt. Der Text-Bestand wird im Laufe des Betriebs - je nach Userbedarf - sukzessive erweitert. Starten wird das Text-Tool mit der „Baukon­junkturellen Lage“, welche immer aktuell bereitgestellt wird. Zusätzlich kann der Bauvolumensbericht des DIW abgerufen werden sowie diverse Präsentationen zu Konjunkturumfragen und Bauarbeitsmarkt. Um bei diesem erweiterten Angebot noch die gewünschten Daten und Informationen zu finden, wurde eine Suchfunktion implementiert. „Somit ist es nun auch möglich, den für die Anwen­dung der Stoffpreisgleitklausel oder zur Preiskalkulation benötigten Erzeuger­preis unter den vorhandenen 3.000 Preisindizes mit einem Mouseklick abzuru­fen“, erläuterte Knipper die Vorteile des Systems.

 

Weitere Informationen und Zugang zur neuen ELVIRA:

www.bauindustrie.de / Zahlen & Fakten / Datenbank ELVIRA