Erste Runde der Tarifverhandlung für das Bauhauptgewerbe ohne Ergebnis zu Ende gegangen

Donnerstag, 06.03.2014

Presseinfo 10/14

 

 

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 760.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist am Donnerstag in Berlin ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Arbeitgeber wiesen die Forderung der IG BAU mit einem Volumen von sieben Prozent erneut zurück und legten kein Angebot vor. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dipl.-oec. Andreas Schmieg, Vizepräsident Sozialpolitik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, erklärte: „In einem ersten konstruktiven Gespräch haben wir deutlich gemacht, dass zwar die derzeitige konjunkturelle Entwicklung in der Bauwirtschaft positiv zu bewerten ist, die Lage in den Betrieben nach einer über zehn Jahre währenden Baukrise aber immer noch schwierig ist.“ Eine Konsolidierung setze erst sehr langsam ein. „Vor allem die Eigenkapitalausstattung ist nach wie vor unzureichend und die Höhe der Lohnforderung daher in keiner Weise gerechtfertigt“, ergänzte Schmieg. Die Gewerkschaft erkenne zudem nicht an, dass sich auch die Bausparten konjunkturell deutlich unterschiedlich entwickelten.

 

Die Verhandlungen werden am 17. März in Wiesbaden fortgesetzt. Verhandlungsbeginn ist 11:00 Uhr. 

Ansprechpartnerin der Arbeitgeber:
Iris Grundmann
Stellv. Pressesprecherin
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Telefon: 0170 5723505