ZUMBau führt Prüf- und Prüfstättenanforderungen für Fahrer von Aufschluss- und Brunnenbohrgeräten ein

Donnerstag, 24.10.2013

 

 

 

Ausbildungsstätten können ab sofort ihre Anerkennung als Prüfungsstätte in der Maschinenkategorie „Aufschluss- und Brunnenbohrgeräte“ beim Zulassungsausschuss für Prüfungsstätten (ZUMBau), der gemeinsam vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes getragen wird, beantragen. Die Qualitätsanforderungen sind nach dem gleichen Modell wie bei den zuvor bereits eingeführten Standards für die Tätigkeiten Turmdreh­kranführer, Bagger- und Laderfahrer, Teleskopfahrer, Fahrer von Großdrehbohrgeräten und Rammen, Longfrontbaggerfahrer und Abbruchbaggerfahrer sowie Straßenfertigerfahrer entwickelt worden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung an einer anerkannten Prüfungsstätte ist der Prüfling „Geprüfter Fahrer von Aufschluss- und Brunnenbohrgeräten“. Er erhält einen Befähigungsnachweis und eine Checkkarte durch die anerkannte Prüfungsstätte. Der Befähigungsnachweis soll dem Unternehmer übergeben werden, der seiner­seits damit dokumentiert, dass er seiner „gesetzlichen“ Unterweisungspflicht nachgekommen ist. Die Checkkarte soll der „Geprüfte Fahrer von Aufschluss- und Brunnenbohrgeräten“ auf der Baustelle mit sich führen.

ZUMBau tritt für ein einheitliches Qualifizierungsniveau von Personen ein, die mit dem selbständigen Führen von Maschinen im Baubereich beauftragt werden sollen, und entwickelt auf Basis der Verbändevereinbarung zwischen Zentral­verband des Deutschen Baugewerbes und Hauptverband der Deutschen Bau­industrie gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) für alle Maschinenkategorien Mindestanforderungen an Prüfinhalte und Prüf­stätten sowie einheitliche Befähigungsnachweise und Checkkarten. Die BG BAU entsendet ihre technischen Aufsichtsbeamten nur noch zu Prüfungsaus­schüssen, sofern vorgenannte Regelungsinhalte als Mindestanforderungen eingehalten sind.

 

Mehr Informationen dazu unter www.zumbau.org