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Berufsbild

Was machen Trockenbaumonteure?

Grundsätzlich beschäftigen sich Trockenbaumonteure mit allen raumbegrenzenden Konstruktionen des Innenausbaus aus werkmäßig vorgefertigten Bauteilen und Baustoffen, die von ihnen in trockener Bauweise montiert bzw. weiterverarbeitet werden. In den 50er Jahren - mit Verbreitung der neuen Verarbeitungstechniken - wurde der Begriff  "Ausbau- und Trockenbauarbeiten" bewusst funktionsorientiert gewählt, um seine Abgrenzung von den traditionell tätigkeitsorientierten bzw. materialbezogenen Berufsbildern zu verdeutlichen. Wesentliches Kennzeichen des Ausbaus und Trockenbaus ist daher die dynamische Weiterentwicklung seiner Systembauverfahren, die ein erheblich schnelleres Bauen ermöglichen als überkommene handwerkliche Arbeitstechniken und die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der modernen Gebäudeakustik.

Heute umfasst das Gewerk Ausbau und Trockenbau die Montage und Weiterverarbeitung von industriell vorgefertigten Elementen, zumeist plattenförmigen Bauteilen, welche in Serien- oder Massenfertigung aus verschiedenen Baustoffen (teilweise endbehandelt) hergestellt und in Schraub-, Klemm-, Clips-, Einleg- oder Steckmontage (teilweise werkzeuglos) vor Ort zu abgehängten Decken, Deckenbekleidungen und Unterdecken, Wandbekleidungen, leichten Trenn- und Montagewänden, Trockenputz, Vorsatzschalen, trockenen Unterböden, (teilweise aufgeständerten) Fertigteilfußböden montiert werden. Ebenfalls die Montage von besonderen Unterkonstruktionen und Traggerüsten für Einbauteile, technischen Sonderkonstruktionen, (z.B. Klimadecken) oder Zargen und Türen fällt in das Tätigkeitsspektrum des Ausbaus und Trockenbaus. Die mannigfaltigen Konstruktionen werden in der Regel mit Dämmungen, Abschottungen und Beschichtungen usw. oder weiteren Einbauteilen versehen.