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Was macht eigentlich ein Straßenbauer?

Der Straßenbauer ist ein moderner Beruf mit einer Jahrtausende langen Tradition. Die Römer haben ihr gerühmtes strategisches Wegenetz schon durch Unterbau und Straßenbelag befestigt und damit haltbarer gemacht. Viele unserer heutigen Überlandstraßen folgen noch den Trassen dieser alten Römerstraßen.

Der Straßenbauer erstellt Verkehrsflächen. Dabei handelt es sich um ein breites Spektrum von Arbeiten mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Die typischen Straßenbauarbeiten werden heute mit intensivem Einsatz von Geräten und Maschinen erledigt. Das Einmessen der Trasse geschieht mit hochmodernen Vermessungsgeräten, mit Lasertechnik, zum Teil satellitengesteuert. Bei Erdbewegungsarbeiten, für Geländeeinschnitte und –aufschüttungen, für das Ausheben von Leitungsgräben, das anlegen von Böschungen usw. werden leistungsstarke Großgeräte und Spezialfahrzeuge eingesetzt.

Das Planum der Trasse, als Untergrund für den Baukörper, wird mittels Spezialgeräten angelegt, z.B. Scrapern und Gradern, die zum Teil elektronisch gesteuert und von spezialisierten Straßenbauern bedient werden. Der Straßenkörper selbst ist ein komplexes Bauwerk aus verschiedenen Schichten.

Der Straßenbauer benötigt breite fachtheoretische Kenntnisse, z.B. über verschiedene Bodenarten (Bodenklassen), Einbaustoffe für die Tragschichten und über verschiedene Materialien für die Fahrbahndecken usw.