Berliner Runde

Sachsen/Sachsen-Anhalt
 

Bei der diesjährigen Berliner Runde des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt (BISA) stand das Berliner Schloss im Mittelpunkt der Reise in die Bundeshauptstadt. Am 28. Januar trafen sich die Unternehmer zunächst im Haus der Wirtschaft zu einem Gespräch mit der sächsischen Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla. Sie diskutierten über aktuelle Themen der Bundesregierung und die Perspektiven für Ostdeutschland. Neben den Rahmenbedingungen der aktuellen Finanzpolitik, der Weiterentwicklung der betrieblichen Altersvorsorge, der Förderung von zukunftsfähigen Investitionsmaßnahmen und der Wohnungsbauförderung ging die Bundestagsabgeordnete auf die Reform des Vergaberechts und die Vereinfachung von baurechtlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik ein. Bei der Integration von Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt entfachte eine hitzige Debatte unter den Teilnehmern. Die Unternehmer wiesen auf zahlreiche bürokratische Hürden und Hemmnisse hin, die ihr tägliches Engagement vor neue Herausforderungen stelle. Bei einem Mittagessen in den Humboldt-Terrassen stellte Manfred Rettig, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, die Aufgaben und die Arbeitsweise der Stiftung vor. Er gab einen Einblick in seine verantwortungsvolle Aufgabe, die Interessen der Partner des Projektes zu koordinieren. Unter sachkundiger Führung besichtigten die Unternehmer anschließend die Baustelle des Berliner Schlosses und wurden auf bauliche Besonderheiten hingewiesen.

   

Besichtigung der Großbaustelle Berliner Schloss                                                               Im Gespräch mit der sächsischen Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla 
Fotos: BISA