Dipl.-Ing. Helmut Bramann

helmut.bramann@bauindustrie.de

Dr.-Ing. Antje Eichler

antje.eichler@bauindustrie.de

Marktüberwachung, Qualität

Die Verlässlichkeit von Bauprodukten hat herausragende Bedeutung für die deutschen Bauindustrieunternehmen und deren Kunden. Dazu gehört insbesondere eine eindeutige Kennzeichnung der in Deutschland gehandelten Bauprodukte. 
In der nationalen Umsetzung der

  • am 24.4.2011 in Kraft getretenen EU-Bauproduktenverordnung
  • am 1.1.2010 in Kraft getretenen EU-Marktüberwachungsverordnung 

muss daher besonderes Augenmerk auf die Verwendungssicherheit gelegt werden. 

Mögliche Instrumente sind aus Sicht des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie

  • eine öffentliche Bauprodukte-Warnliste
  • eigene Kontrollsysteme und eigene Qualitätsprüfungen von Bauprodukten
  • Entwicklung einer Präqualifizierungssystems von Baustofflieferanten
  • Erarbeitung eines Baustoffkataloges, der eindeutige Verwendungsvorgaben liefert
  • Vergabe eines privatwirtschaftlichen Verwendungszeichens für Deutschland.

 

Im Gegensatz zur stationären Industrie errichtet die Bauwirtschaft mit ihren am Bau beteiligten Partnern Unikate. Dies stellt große Herausforderungen an die Steuerung der Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette, um im Ergebnis eine hohe Ausführungsqualität zu sichern. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat als Leitlinie 10 Kernpunkte zur Sicherung der Qualität beim Planen und Bauen entwickelt.

Er wirkt zudem bei der Initiative Neue Qualität des Bauens "INQA-Bauen" mit, um die Qualitätsoptimierung beim Bauen weiter zu fördern.