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Umwelt

Kreislaufwirtschaft Bau

Kreislaufwirtschaft im Bauwesen - als Mitträger der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau (KWB) setzen wir seit Jahren ein wichtiges Signal

Die effiziente Nutzung von Roh- und Baustoffen ist ein Kernanliegen der Bauwirtschaft. Fakt ist, dass die Unternehmen der Bauindustrie schon allein aus Kostengründen ein Eigeninteresse am effizienten Umgang mit Ressourcen haben. Seit über 15 Jahren setzt die Bauwirtschaft den Kreislaufgedanken konsequent um, indem sie rund 90 % der mineralischen Bauabfälle umweltgerecht verwertet. Tatsächlich kann auch im Bauwesen eine quantitative Reduzierung der genutzten Ressourcen nur in dem Maße erfolgen, wenn technische Innovationen den Ressourcen- und Energieeinsatz tatsächlich reduzieren. Weiterhin ist der Ressourcenbedarf im Bauwesen abhängig vom Bauvolumen, da dieser den Ressourcenbedarf für Neu-, Umbau- und Sanierungsaufwendungen, aber auch den für die Substitution von Primärrohstoffen anfallenden Anteil an potenziell zur Verfügung stehenden Recyclingmaterialien, vorgibt. Der tatsächliche Anfall von Sekundär- und Recyclingmaterialien wird in erster Linie von der baukonjunkturellen Lage und insbesondere von den Anteilen aus Neubau-, Modernisierungs- und Abrisstätigkeiten bestimmt. So sind in Deutschland im Durchschnitt der letzten 14 Jahre ziemlich konstant 210,0 Mio. t/Jahr mineralische Bauabfälle angefallen. Auch die Verteilung des Anfalls mit rund 2/3 Bodenmaterial und 1/3 Abbruchmaterial ist weitgehend konstant. Unabhängig davon muss anerkannt werden, dass – selbst bei höchsten Verwertungsquoten – Recycling-Baustoffe immer nur einen begrenzten Anteil (ca. 9 % in 2005) des Primärbaustoffverbrauchs bei den Gesteinskörnungen ersetzen können.