Die Bauwirtschaft im Bild der Öffentlichkeit
Viele glauben, dass der Bauwirtschaft der Ruf anhängt, eine Low-Tech-Branche zu sein, in der es in erster Linie darum geht, harte Arbeit auf kalten, nassen und dreckigen Baustellen zu verrichten, die noch dazu schlecht bezahlt wird. Weit gefehlt. Eine repräsentative Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach hat herausgefunden, dass die Bauwirtschaft besser als ihr Ruf ist, wenn man persönliche Erfahrungen gesammelt hat. Zudem halten zwei Drittel aller Deutschen das Häuser- und Straßenbauen für eine nationale Begabung. Es wird deutlich, dass viele negative Einschätzungen über die Bauwirtschaft auf Vorurteilen beruhen, die es gilt auszuräumen. Denn sie verschlechtern beispielsweise die Chancen, hochqualifizierten Nachwuchs sowohl im akademischen als auch im gewerblichen Bereich zu gewinnen, bei nationalen wie internationalen Auftraggebern für seine technischen Kompetenzen nachgefragt zu werden und nicht zuletzt bei politischen Entscheidungsträgern und den Medien Ernst genommen zu werden mit seinen Anliegen. Es ist deshalb eine Kernaufgabe der Öffentlichkeitsarbeit, zu informieren, aufzuklären, richtigzustellen!
Dazu bedient sich der Hauptverband verschiedener Instrumente.
Studien
„Image der Bauwirtschaft“ – Institut für Demoskopie Allensbach
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung angestoßenen Leitbildprozesses hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Zementindustrie eine Studie zum Branchen-Image in Auftrag gegeben. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in einer repräsentativen Erhebung herausgefunden, dass viele kritische Urteile über die Baubranche in der Bevölkerung nicht auf negativen Erfahrungen, sondern auf Vorurteilen beruhen. Mit anderen Worten: Wer schon einmal mit der Bauwirtschaft zu tun hatte, ist „zufrieden“ bis „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis. Dennoch landet die Bauwirtschaft im Branchenvergleich auf den hinteren Plätzen. Dies ist umso erstaunlicher, da gut zwei Drittel aller Befragten meinen, dass es zu den spezifischen Begabungen der Deutschen gehört, besonders hochwertige Häuser und Straßen zu bauen.
Grafik: Einschätzung des eigenen Begabungspotenzials
„Die Bauwirtschaft als potenzielle Klimaschutzindustrie“ – Institut für Demoskopie Allensbach
Die Deutschen messen dem Klimaschutz eine große Bedeutung bei. Die wichtigsten Klimaschutzmaßnahmen sind demnach der Ausbau erneuerbarer Energien, Der Bau neuer energieeffizienter Kraftwerke, die bessere Isolierung von Fabriken und industriellen Anlagen und die Sanierung von Häusern und Wohnungen. Darüber hinaus planen zwei von drei Bauherren Maßnahmen zur Energieeffizienz. Der Beitrag allerdings, den die Bauwirtschaft zum Klimaschutz leisten kann, ist bei vielen noch zu wenig bekannt. Hier ist es die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit, das Imagepotential, das im Klima- und Umweltthema liegt, auszuschöpfen.
Grafik: Weitgehend unbekannt: das Potenzial der Bauwirtschaft im Umwelt- und Klimaschutz
Medien und politische Entscheider
Die Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zum „Medien und politische Entscheider“ gibt Aufschluss über den Stellenwert den die Bauwirtschaft in den verbandlichen Kernzielgruppen Medien und Politik hat. Das Ergebnis im Kern: „Die Bauwirtschaft steht in Zukunft vor großen Herausforderungen“. Die Auffassung, dass die Bauwirtschaft ihren Zenit überschritten hat, da die „Republik weitgehend gebaut ist“, ist unter Meinungsbildnern eine Minderheitenmeinung. Eine überwältigende Mehrheit verbindet die Bauwirtschaft mit hohen Qualitätsstandards und sieht die Baubranche mit hohem internationalem Renommee. Knapp zwei Drittel der Befragten testieren der Baubranche zudem, ein moderner Wirtschaftszweig zu sein.
Publikationen
Werte schaffen – Werte schützen 
Die deutsche Bauindustrie steht für werteorientiertes Denken und Handeln:
- nachhaltigem und sozial verantwortlichem Wirtschaften verpflichtet
- mehrheitlich als Familienunternehmen geführt
- überregional aufgestellt
- hoch innovativ und auf technisch komplexe Projekte konzentriert
- mit hoher Ingenieur- und Managementkompetenz, die auch Dienstleistungen rund um das Bauwerk einschließt.
10 Kernpunkte zur Sicherung von Qualität
- Sicherung der erforderlichen Standards
- Der Mensch im Mittelpunkt des Qualitätsprozesses
- Eindeutige Bestimmung des Bausolls
- Frühzeitige Einbindung des Ausführenden
- Rechtzeitige Planung
- Verantwortung für die Ausführungsqualität
- Umfassende Qualitätssicherung durch den Auftragnehmer
- Verantwortung für Nachunternehmerleistungen
- Entscheidungskompetenz vor Ort
- Offene Kommunikation
BI aktuell 


Die Verbandszeitschrift Bauindustrie aktuell informiert die breite Öffentlichkeit über aktuelle baupolitische Themen und Veranstaltungen
Bauwirtschaft im Zahlenbild
In Texten und Grafiken werden langfristige Entwicklungstrends in der Bauwirtschaft dargestellt
Wichtige Baudaten
Die statistische Kurzinformation wird einmal jährlich aktualisiert und ergänzt die Bauwirtschaft im Zahlenbild
Meine Meinung
In dieser Reihe werden Reden und Statements von über die Tagesaktualität hinausgehender Bedeutung veröffentlicht
Parlamentarierbriefe
Sie informieren die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über Anliegen der deutschen Bauindustrie
Pressearbeit (Online-Pressespiegel)
In regelmäßigen Pressegesprächen und Interviews werden die Medien zu aktuellen baukonjunkturellen und anderen baupolitischen Themen informiert
Artikel im Wirtschaftsreport
Online-Kommunikation
Der Hauptverband ist aktiv im Netz unterwegs und nutzt die neuen Medien für seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Themenbereichen. Neben der bauindustrie.de gehören auch die Internetangebote für den Bauingenieurnachwuchs unter werde-bauingenieur.de und schaffen-was-bleibt.de zum Angebot. Darüber hinaus informiert der Hauptverband auf der öpp-plattform.de über jüngsten Entwicklungen im Bereich Öffentlich Private Partnerschaften. Auch zum Thema Energie und Klima findet der User auf bauenschütztklima.de wichtige Informationen.
Den Hauptverband findet man auch bei Facebook und Twitter. Verschiedene Gruppen zum Thema Bauingenieure haben sich auch auf SchülerVZ, StudiVZ gebildet. Die aktuellsten Videoclips findet man im Bauindustrie-Channel auf YouTube.
Ansprechpartner Presse
Dr. Heiko Stiepelmann
Telefon: 0049 30 21286-140
Telefax: 0049 30 21286-189
heiko.stiepelmann@bauindustrie.de
Die Baubranche entdeckt das Marketing
Lesen Sie das
Interview mit
Prof. Ziouziou
in der Zeitschrift
Absatzwirtschaft 12/2010.
Links
Beitrag von Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, für die Allgemeine Bauzeitung: www.allgemeinebauzeitung.de
