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Offshore-Windkraft braucht ein solides Fundament
Für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung spielt die Nutzung der Windenergie eine tragende Rolle. Seit 1990 in Deutschland die ersten kommerziellen Windkraftanlagen errichtet wurden, wachsen sowohl die Anzahl der Anlagen, als auch der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung kontinuierlich. Heute stellt die Windenergie mit über 40 Prozent den größten Teil des erneuerbaren Stroms in Deutschland. 2008 produzierte sie mit einer installierten Leistung von fast 24 Gigawatt (GW) rund 40 Mrd. Kilowattstunden (kWh).
Die Erschließung der Windenergie auf dem offenen Meer (offshore) ist eine optimale Ergänzung zur Nutzung der Windenergie an Land (onshore). Da die Windgeschwindigkeit dort höher ist und der Wind kontinuierlicher weht, kann offshore jährlich bis zu 40 Prozent mehr Strom gegenüber einem guten Standort auf dem Festland erzeugt werden. Voraussetzung für die Stromerzeugung auf dem Meer sind ausreichende Seekabel-Kapazitäten für die Anbindung der Standorte an das Festlandnetz.
Im Vergleich zu Ländern wie Dänemark oder Schweden kommen in Deutschland Standorte mit großen Wassertiefen und weiten Entfernungen von der Küste in Betracht. Dadurch sind Offshore-Projekte deutlich schwieriger zu realisieren als Vorhaben an Land. Dennoch geht die Branche in Übereinstimmung mit dem Bundesumweltministerium von einer installierten Leistung von rund 10 Gigawatt auf See bis 2020 aus, die etwa 37 Mrd. kWh erzeugen wird.
