Aufgabe des Kompetenzzentrums Baubetriebswirtschaft
Das Betriebswirtschaftliche Institut der Bauindustrie (BWI-Bau) hat seit 2006 für die gesamte deutsche Bauindustrie die Funktion eines Betriebswirtschaftlichen Kompetenzzentrums übernommen. Übergeordnetes Ziel ist es, die betriebswirtschaftlichen Aufgaben im Verbandsumfeld zu bündeln, um somit den Bauunternehmen, den bauindustriellen Verbänden, involvierten Dritten (z. B. Kreditinstituten) sowie allen am Baugeschehen interessierten Kreisen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Das auf Bundesebene operierende Kompetenzzentrum stärkt verbandsübergreifend das partnerschaftliche Modell zwischen Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, den bauindustriellen Landesverbänden und dem BWI-Bau.
Im Auftrag des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und seiner Mitgliedsverbände bearbeitet das Betriebswirtschaftliche Kompetenzzentrum insbesondere Themen zu den Bereichen
- Kreditrating nach Basel II, um die Zusammenarbeit zwischen Kreditinstituten und Bauunternehmen zu verbessern;
- Risk-Management, um insbesondere auch für mittelständische Unternehmen risikoorientierte Steuerungsinstrumente zu entwickeln;
- Nationale (HGB) und internationale Standards zur Rechnungslegung (IAS/IFRS), um deren Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Bauwirtschaft zu unterstützen;
- Ergebnis-, Finanz- und Liquiditätsplanung, um den verstärkten Anforderungen von Bankenseite an die Bauunternehmen gerecht zu werden.
Die konkret aus diesen Schwerpunktbereichen resultierenden Arbeitsprojekte werden u. a. aufgrund von aktuellen Diskussionen und Fragestellungen in den verbandlichen Arbeits- und Erfahrungsaustauschkreisen festgelegt und in einer jährlichen Arbeitsplanung vereinbart. Weitere Anregungen sind jederzeit willkommen und werden seitens des BWI-Bau als direktem Ansprechpartner registriert und einbezogen.
Das BWI-Bau steht den Mitgliedsunternehmen der Bauverbände in dieser Funktion auch als direkter Ansprechpartner zur Verfügung. Im Einzelfall ist dann zu entscheiden, ob die Anfrage im Rahmen der verbandlichen Dienstleistung oder als einzelfallbezogene Beratung (entgeltpflichtig) zu bearbeiten ist.
Das BWI-Bau wurde 1964 als Tochter des bauindustriellen Landesverbandes NRW gegründet, um bauwirtschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse zu erforschen und zu erschließen und die Arbeitsergebnisse an alle am Baugeschehen beteiligten Parteien zu übermitteln. Seit 2001 zählen neben der Wibau Holding und Service GmbH (Mehrheitsgesellschafter) der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Landesverband Bauindustrie Rheinland-Pfalz, der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen, die Bauwirtschaft Baden-Württemberg, der Bayerische Bauindustrieverband, der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen, der Arbeitgeberverband der Bauwirtschaft des Saarlandes sowie der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg zu seinen Gesellschaftern.
Geschäftsführer des BWI-Bau sind RA'in Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes NRW, und Prof. Dr. Ralf Peter Oepen, Institutsleiter.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Ralf Peter Oepen
Institutsleiter
Telefon: +49 211 6703-275
Telefax: +49 211 6703-282
r.oepen@bwi-bau.de
Ansprechpartner
Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller
Prokuristin
Telefon: +49 211 6703-290
Telefax: +49 211 6703-282
e.bodenmueller@bwi-bau.de
Arbeitsprojekte des Kompetenzzentrums Betriebswirtschaft der deutschen Bauindustrie
Mehr Informationen zu den Arbeitsprojekten hier.
Kompetenzzentrum Baubetriebswirtschaft

Informationsdienst für Unternehmen und Verbände der Bauindustrie
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