Dipl.-Volkswirtin Petra Kraus

petra.kraus@bauindustrie.de

IAB-Umfrage: Stellen werden über persönliche Kontakte besetzt.

Die Bauunternehmen setzen überwiegend auf eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte, um offene Stellen zu besetzen. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels dauert die Besetzung allerdings immer länger. Davon sind insbesondere die Unternehmen in Ostdeutschland betroffen. Dies ergab die Auswertung einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. 

Die positive Entwicklung auf dem Bauarbeitsmarkt hält weiter an: Allein 2016 werden voraussichtlich im Jahresdurchschnitt 780.000 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt sein, das sind 17.000 mehr als noch 2015 und 75.000 mehr als zum Tiefpunkt 2009. Die Zahl der offenen Stellen für Baufacharbeiter ist von Oktober 2009 bis Oktober 2016 von 7.300 auf 12.000 gestiegen, die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter ist im gleichen Zeitraum von 47.000 auf 18.000 gesunken. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge für gewerbliche Azubis lag Ende 2015 bei 10.600 und damit nur leicht über dem Niveau von 2009 mit 10.200. Dies gleicht noch nicht einmal den Abgang in die Rente aus. Um so wichtiger sind erfolgreiche Einstellungsstrategien, um neues Personal zu gewinnen. Ergebnisse zu der Frage, wie die Unternehmen bei der Personalsuche vorgehen, welcher Besetzungsweg letztendlich zur Einstellung geführt hat und wie lange es dauert, offene Stellen zu besetzen, liefert die Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Unternehmen durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Den kompletten Text stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung (s. u.).