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Statistik anschaulich

Preis- und Ertragsentwicklung

Die Preise für Leistungen des deutschen Bauhauptgewerbes sind seit 2004 kontinuierlich gestiegen, dies ist überwiegend auf die gestiegenen Preise für Baumaterialien zurückzuführen. Trotz des Anstiegs lagen die Baupreise im Bauhauptgewerbe 2016 aber nur um 23 Prozent über dem Niveau von 1995. Im Vergleich dazu sind die Verbraucherpreise um 33 Prozent gestiegen. Aufgrund des starken Wettbewerbs in der Baubranche ist es den Unternehmen nur bedingt möglich, die gestiegenen Vorleistungspreise auf die Auftraggeber zu überwälzen. Die Umsatzrendite fällt 2015 mit 6,6 Prozent auch vergleichsweise niedrig aus. Im Vergleich zu 2001 (2,5 Prozent) konnten die Unternehmen aber ihre Eigenkapitalquote im Trend verbessern. Dies wirkte sich auch positiv auf die Entwicklung der Insolvenzen aus, die seitdem im Trend rückläufig sind. Entsprechend ist auch die Insolvenzhäufigkeit gesunken: Diese ist im Bauhauptgewerbe von knapp 500 Insolvenzen (je 10.000 Unternehmen) im Jahr 2001 auf 145 in 2016 zurückgegangen.

Die wichtigsten Baumaterialpreise zur Anwendung der Preisgleitklausel zum Download.