BAUINDUSTRIE zur Unterzeichnung der LuFV III

Dienstag, 14.01.2020
02/20

„Die BAUINDUSTRIE begrüßt ausdrücklich die neue Leistungs- und Finanzierungs­vereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn. Sie ist ein großer Schritt hin zur Verstetigung der Investitionsmittel sowohl für eine nachhaltige Erhaltung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur als auch für eine gesicherte Investitionsper­spektive für unsere Gleisbauunternehmen. Der Investitionshochlauf auf der Schiene ist damit gesichert.“ Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptge­schäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die feierliche Unterzeichnung der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III (kurz: LuFV III) durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Richard Lutz, sowie DB—Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. Die LuFV III umfasse ein Volumen von 86 Milliar­den Euro über die nächsten zehn Jahre zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. „Die LuFV zeigt, dass Bundesverkehrsminister Scheuer Wort hält und den Investitionshochlauf auf der Schiene kontinuierlich fortsetzt“, so Babiel weiter.

 

„Die BAUINDUSTRIE steht nun als starker Partner bereit, die Mittel auch zu verbauen. Hierfür ist die weiterhin enge und gute Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn un­erlässlich“, betonte Babiel. Die BAUINDUSTRIE sehe in diesem Zusammenhang mehrere Anknüpfungspunkte. Zum einen seien die Unternehmen bereit, ihre Personalkapazitäten auszubauen. Aufgrund des zunehmenden Fachkräfteengpasses müsse hierfür jedoch die Attraktivität des Gleisbauberufs wieder gesteigert werden. Babiel: „Gemeinsam mit der Bahn werden wir eine Lösung finden, wie wir kapazitäts­schonendes Bauen durch möglichst geringe Beeinträchtigungen im fließenden Ver­kehr realisieren können, ohne dass unser Personal vornehmlich an Wochenenden, Feiertagen oder nachts im Gleis steht.“ Zum anderen müsse neben einer transparen­ten Vorhabenplanung auch die Produktivität durch mehr Standardisierung, den Ein­satz digitaler Technologien und innovativer Bauverfahren erhöht werden. Neben einer Weiterentwicklung und Optimierung der konventionellen Verfahren gehöre auch die Nutzung neuer Beschaffungsformen dazu, etwa im Zusammenhang partnerschaft­licher Projektzusammenarbeit. „Wir freuen uns, dass sowohl bei der Bahn als auch im Bundesverkehrsministerium Offenheit für solche Partnerschaftsmodelle besteht. Nun gilt es gemeinsam mit allen Beteiligten eine marktfähige Lösung zu entwickeln“, so Babiel abschließend.

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