Bauthema darf politisch nicht weiter an den Rand rücken

 

 

Bundesweit gab es von Januar bis März 2019 fast drei Prozent weniger Baugenehmigungen als im Vorjahr. Dabei sollte der Wohnungsbau angesichts der vielerorts bestehenden Wohnungsnot angekurbelt werden. Doch Personalmangel in den Bauämtern und zu wenig Bauland verhindern dies oftmals, erklärt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.

Eine bezahlbare Wohnung zu finden, wird vor allem in Ballungsräumen immer schwieriger. Um hier gegenzusteuern, möchte die Bundesregierung den Wohnungsbau mit zusätzlichen finanziellen Mitteln vorantreiben. Dennoch ist die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauwohnungen zu Beginn dieses Jahres zurückgegangen.

Verantwortlich dafür ist unter anderem die schleppende Bearbeitung der Anträge seitens der Bauämter, betont Inga Stein-Barthelmes vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Im Interview mit finanzen.de erklärt sie, welche weiteren Maßnahmen es gegen den Wohnungsmangel benötigt und warum die Debatte rund um die Enteignung von Wohnungskonzernen dabei nicht förderlich ist.
 
 
 

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