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Auslandsbau - Ausschuss

Der Auslandsbau-Ausschuss übernimmt die außenwirtschaftlichen Aufgaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. Er vertritt im Auftrag des Präsidiums des Hauptverbandes die bauindustriellen Forderungen in außenwirtschaftlichen Angelegenheiten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Mitglieder

Hans-Joachim Bliss (Vorsitzender)
Geschäftsleitung Ausland
BAUER Spezialtiefbau GmbH

Dr. Michael Blaschko
Mitglied des Vorstands
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG

Jens Classen
Mitglied der Geschäftsleitung
Implenia Construction GmbH

Martin Holfelder
Mitglied des Vorstands
Max Bögl Stiftung & Co. KG

Ludwig Pfeiffer
Geschäftsführer
LUDWIG PFEIFFER
Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG

Dr. Alexander Tesche
Mitglied des Vorstandes
Ed.Züblin AG

Dyrik Wellershaus
Leiter Business Development
Keller Holding GmbH

Jörg Wellmeyer
Geschäftsführer
STRABAG International GmbH

 

Ziele und Aufgaben

Der Auslandsbau-Ausschuss

  • bestimmt die Prioritäten und die Ziele der außenwirtschaftlichen Verbandsarbeit;
  • identifiziert die geeigneten Lobbystrategien und definiert die Leitlinien zu deren Umsetzung;
  • pflegt den Erfahrungsaustausch zwischen den international aktiven bauindustriellen Firmen.

Mitglieder des Auslandsbau-Ausschusses können auf Vorschlag der Mitgliedsverbände selbständige Unternehmer und Mitglieder der Vorstände oder Geschäftsleitungen bauindustrieller Firmen sein, die über eine langjährige, geografisch breit gestreute Auslandserfahrung innerhalb wie außerhalb Europas verfügen, und die ein Unternehmen mit internationalen Bauaktivitäten repräsentieren. Der Auslandsbau-Ausschuss wählt einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die Amtszeit der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre.

Der Auslandsbau-Ausschuss hat gegenüber dem Präsidium für die Benennung der Vertreter des Hauptverbandes in außenwirtschaftlich relevanten nationalen und internationalen Organisationen und internationalen Verbandsgremien ein Vorschlagsrecht.

 

Politische Flankierung

Der Auslandsbau-Ausschuss führt den Dilaog mit der Bundesregierung, die die internationalen Aktivitäten der deutschen Bauindustrie durch die folgenden Maßnahmen unterstützen könnte:

  • Bei den international hart umkämpften Großprojekten benötigt die deutsche Bauindustrie eine professionell koordinierte „Politische Flankierung aus einem Guss“;
  • Mit Blick auf die deutsche Außenwirtschaftsförderung fordert die deutsche Bauindustrie eine größere Bereitschaft des Bundes zur Absicherung der wirtschaftlichen und politischen Risiken in den Entwicklungsländern Afrikas, mehr Flexibilität in Bezug auf die Deckung von lokalen Kosten sowie ein wettbewerbsfähiges Instrument zur internationalen Projekt- und Exportfinanzierung;
  • Die deutsche Bauindustrie fordert ein stärkeres finanzielles Engagement der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Verkehrssektor.  Soweit in anderen Infrastruktursektoren große Bauvorhaben durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ausgeschrieben werden, plädiert die deutsche Bauindustrie für eine stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei internationalen Ausschreibungen.
  • Die Fördermittel aus den EU-Kohäsions- und Strukturfonds sollten an die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten zukünftig nur unter der Voraussetzung abfließen können, dass die nationalen Vergabebehörden vor Ort faire und ausgewogene Bauvertragsbedingungen in den lokalen Ausschreibungen vorsehen. Dieser Grundsatz ist von der EU-Kommission und der EIB strikt zu kontrollieren und zu sanktionieren.
  • Im Bereich des öffentlichen Auftragswesens muss die Bundesregierung gemeinsam mit der Europäischen Kommission für mehr Symmetrie beim Marktzugang sorgen.

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