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Deutsche Normungsroadmap Bauwerke Planen-Bauen-Betreiben des DIN

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Umwelt & Bautechnik

Normen öffnen und begrenzen Märkte. Die Beherrschung der Regeln der Technik - definiert durch EN/DIN-Normen - ist zentraler Qualitätsbaustein im Wertschöpfungsprozess des Bauens. Die Bauindustrie setzt sich hier im Rahmen ihrer vielfältigen Initiativen gegenüber der Politik und durch aktives Mitwirken und Mitgestalten in den Gremien des DIN dafür ein, dem Trend einer sich von den Bedürfnissen der Anwender entfernenden Baunormung entgegenzuwirken. Nicht zuletzt sind Normen auch ein wesentliches Instrument, um den aktuellen Herausforderungen des Bauwesens begegnen zu können. Auf maßgebliche Initiative der Bauindustrie konstituierte sich 2016 der DIN-Sonderpräsidialausschuss „Bauen und Gebäude“ (PBG) unter Leitung des DIN-Präsidenten Dr. Albert Dürr und unter aktiver Mitwirkung von Dipl.-Ing. Klaus Pöllath, Vizepräsident Technik des Hauptverbandes mit dem Ziel, gremienübergreifend Normungsarbeiten und Normungsprojekte zu koordinieren und zu steuern, die den Leistungsbereich Planen und Bauen von Bauwerken und Stadträumen umfassen. In einem intensiven Prozess wurde im Zusammenwirken mit den am Bau beteiligten Kreisen und dem NABau-Beirat (Vorsitzender Dipl.-Ing. Roland Jörger) ein Grundlagendokument, die "Deutsche Normungsroadmap Bauwerke", erarbeitet, das dann im November 2017 vom DIN  Präsidium beschlossen wurde

Die Roadmap enthält wichtige Handlungsempfehlungen, wie die Akzeptanz von Normen bei der Planung, dem Bauen und dem Betrieb weiter verbessert werden kann, und schlägt Konzepte vor, wie Normung Bauwerke sicherer und das Bauen wirtschaftlicher machen kann. Künftig soll die Relevanz von Normen im Bauwesen auf nationaler und europäischer Ebene strukturierter bewertet werden, um ein Gesamtnormenwerk zu ermöglichen, das Widersprüche und Inkonsistenzen zwischen den Bereichen Bemessung, Planung, Ausführung und Bauprodukte nicht zulässt.

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