Auslandsgeschäft deutscher Baufirmen

Weiter auf hohem Niveau

Im neuen Jahrtausend wurde der Auftragseingang der Bauindustrie aus dem Ausland bis 2012 deutlich auf 32,8 Mrd. Euro gesteigert. Danach sorgte vor allem die schwache Entwicklung in Australien für einen Rückgang auf 23,6 Mrd. Euro im Jahr 2014. Bis 2019 war dann im Trend wieder ein deutliches Wachstum auf 33,1 Mrd. Euro zu verzeichnen. 

Die internationale Bauleistung folgt der Entwicklung des Auftragseingangs mit einer Verzögerung von etwa einem Jahr. Sie legte von 2000 bis 2012 deutlich um 160 % auf 32 Mrd. Euro zu, ging dann bis 2016 auf 25 Mrd. Euro zurück. Bis 2019 war auch hier wieder eine starke Zunahme von 23 % auf 30,5 Mrd. Euro zu verzeichnen.

Veränderungen in den Werten sind auch auf An- und Verkäufe ausländischer Baufirmen, deren internationales Geschäft der deutschen Mutterfirma zugerechnet wird, sowie auf Wechselkursschwankungen zurückzuführen.

Gewandelt haben sich die Zielmärkte. 2019 entfielen etwa 87 % des Auftragseingangs auf Amerika, Asien und Australien. Der in der ersten Hälfte der neunziger Jahre noch dominierende europäische Markt kam dagegen nur noch auf einen Anteil von 12 %.