Beschäftigung und Arbeitslosigkeit im Bauhauptgewerbe

 

Die Nachfrage nach Baufachkräften ist ungebrochen

 

Von 1995 bis 2009 hatte sich die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe halbiert, der Anteil an allen Erwerbstätigen ging von 4,1 % auf 1,9 % zurück. Die seitdem steigende Bauproduktion und die Furcht vor einem Fachkräftemangel ließen die Bauunternehmen
ihre Beschäftigten von 2009 bis 2019 um 165.000 auf 870.000 aufstocken.

Die Zahl der offenen Stellen für Bauingenieure hat sich von 2009 bis 2019 mehr als verdreifacht, die für Baufacharbeiter mehr als verdoppelt. Da der Fachkräftebedarf nicht allein über die Ausbildung gedeckt werden konnte, fanden viele Arbeitslose wieder eine
Beschäftigung: Von 2009 bis 2019 ist die Zahl der arbeitslosen Bauingenieure um 50 % und die der arbeitslosen Baufacharbeiter um 70 % zurückgegangen.

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