Entwicklung der Bauinvestitionen

 

Über Wiedervereinigungsniveau

 

Zum Ende der 10-jährigen Baurezession im Jahr 2005 wurde in Deutschland preisbereinigt ein Viertel weniger in Bauten investiert als zum Höchststand Mitte der 90er Jahre. Auch die seitdem gestiegene Nachfrage nach „Betongold“ mit Einsetzen der Finanzmarktkrise und dem seitdem dauerhaft niedrigen Zinsniveau sowie die anhaltend hohe Wohnraumnachfrage aufgrund der zunehmenden (Zu-)Wanderung insbesondere in die Städte hat die Situation nur geringfügig geändert: 2018 lagen die Bauinvestitionen preisbereinigt zwar um knapp 10 % über dem Niveau von 1991, aber immer noch um 9 % niedriger als 1994. Das BIP legte hingegen im Trend deutlich zu und übertraf 2018 den Wert von 1991 real um 46 %.

Entsprechend entwickelten sich die Pro-Kopf-Investitionen: 2018 wurden je Einwohner 3.386 Euro in Bauten investiert, nur 6 % mehr als 1991, dem ersten Jahr nach der Wiedervereinigung.

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