Genehmigungen im Nichtwohnungsbau

Genehmigungen im Nichtwohnungsbau Büro- und Verwaltungsgebäude weiter an erster Stelle

2020 wurden neue Nichtwohngebäude für 40,2 Mrd. Euro (veranschlagte Baukosten) genehmigt, 3,2 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit hat sich - trotz der Corona-Krise - der positive Trend fortgesetzt. Das Segment „Büro- und Verwaltungsgebäude“ konnte seinen ersten Platz verteidigen, trotz eines unterdurchschnittlichen Genehmigungsplus von 1,1 %.

Demgegenüber hat das Segment „Handels- und Lagergebäude“ leicht an Bedeutung eingebüßt, es liegt nun auf Platz 3. Dies ist auf einen Rückgang bei den Handelsgebäuden zurückzuführen (-9,7%), die Zahl der Genehmigungen von Lagergebäuden hat hingegen deutlich zugelegt (+28,1%). Letzteres ist auf die zunehmende Bedeutung des Versandhandels zurückzuführen, welche durch die Corona-Krise noch beschleunigt wurde.

Das Segment „Fabrik- und Werkstattgebäude“ schloss 2020 hingegen mit einem Genehmigungsminus von 1,1 % ab und lag damit weiter auf Platz 4. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben ihre Investitionen im vergangenen Jahr reduziert.