Dipl.-Oec. Heinrich Weitz

heinrich.weitz@bauindustrie.de

Löhne und Lohnzusatzkosten im Bauhauptgewerbe

 

Deutlicher Anstieg seit 2007

 

Am 1. Januar 2019 lag der Bundesecklohn der Arbeiter im westdeutschen Bauhauptgewerbe bei 19,48 Euro. Unter Berücksichtigung des Bauzuschlages von 5,9 %, der für die besondere Belastung auf den Baustellen gewährt wird, erreichte der Gesamttarifstundenlohn 20,63 Euro. Für die ostdeutschen Bauarbeiter betrug er zum gleichen Zeitpunkt 19,35 Euro. Nach dem Ende der Baukrise lag der Anstieg von 2007 bis 2019 im Jahresdurchschnitt im Westen bei 2,9 %, im Osten bei 3,4 %.

Allerdings müssen dazu noch die kalkulatorischen Lohnzusatzkosten addiert werden. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, bezahlte Feiertage, Weihnachtsgeld, Urlaubsvergütung, Winterbeschäftigungs-Umlage, etc. addieren sich 2019 in Westdeutschland auf 87 % des Grundlohns, in Ostdeutschland auf 78 %. Gegenüber früheren Höchstständen ist es zwar gelungen, die Lohnzusatzkosten zu senken, seit 2010 ist aber in der Tendenz wieder ein Anstieg zu verzeichnen.

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