Öffentliche Bautätigkeit

 

Gemeinden holen wieder auf

 

Die Investitionen des Staates in Bauten betrugen 2019 47 Mrd. Euro, 11,5 % mehr als im Vorjahr. Damit hat die Öffentliche Hand zwar nominal 39 % mehr investiert als Mitte der neunziger Jahre; preisbereinigt lag das Niveau aber um 8 % niedriger.
Der Anstieg in 2019 ist auf ein Plus in allen Gebietskörperschaften zurückzuführen. Den stärksten Anstieg verzeichneten aber die Gemeinden mit einem Plus von 15,6 % auf 25,1 Mrd. Euro. Damit wenden die Gemeinden 9,1 % ihrer Gesamtausgaben für Baumaßnahmen auf. Mitte der Neunziger lag dieser Anteil aber noch bei 15 %. Bund und Länder haben hingegen in den vergangenen 20 Jahren kaum mehr als 2 % ihrer Ausgaben für Baumaßnahmen aufgewendet. Daran konnte auch der Anstieg in 2019 wenig ändern: Die Länder haben ihre Bauausgaben um 11,5 % auf 8,4 Mrd. Euro, der Bund hat seine um 2,7 % auf 8,6 Mrd. Euro erhöht. Damit wurde aber noch nicht einmal der Rückgang im Vorjahr ausgeglichen.

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