Dipl.-Volkswirtin Petra Kraus

petra.kraus@bauindustrie.de

Öffentliche Bautätigkeit

 

Unterschiedliche Entwicklung innerhalb der Gebietskörperschaften

 

Die Investitionen des Staates in Bauten betrugen 2018 nahezu 43 Mrd. Euro, 10,2 % mehr als im Vorjahr. Damit hat die Öffentliche Hand zwar nominal 27 % mehr investiert als Mitte der neunziger Jahre; preisbereinigt lag das Niveau aber um 13 % niedriger.

Der Anstieg in 2018 ist ausschließlich auf ein Plus bei den Gemeinden zurückzuführen, Bund und Länder wiesen hingegen ein Minus aus. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Länder mit einem Minus von 16,1 % auf 7,5 Mrd. Euro. Damit wenden die Länder nur noch 1,9 % ihrer Gesamtausgaben für Baumaßnahmen auf.

Der Bund hat seine Bauausgaben um 4,1 % auf 8,4 Mrd. Euro reduziert. Der Rückgang ist ausschließlich auf ein Minus bei den Hochbau- und den sonstigen Ausgaben (-39 %) zurückzuführen, die Ausgaben für den Straßenbau wurden hingegen - dank des Investitionshochlaufs – erhöht (+10 %).

Die Gemeinden haben ihre Ausgaben für Baumaßnahmen hingegen um 14,3 % auf 21,8 Mrd. Euro erhöht. Damit lag der Anteil an den Gesamtausgaben mit 8,4 % zwar über dem Vorjahr, aufgrund der zwischenzeitlichen Schrumpfung der Bauausgaben von 1992 bis 2005 hat sich der Anteil aber halbiert.

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