Dipl.-Oec. Heinrich Weitz

heinrich.weitz@bauindustrie.de

Preisentwicklung im Baugewerbe

 

Beschleunigung ab 2006

 

Die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes, das sich auf den Rohbau und den Tiefbau konzentriert, sind während der Baurezession konstant zurückgegangen. Erst ab 2006 gelang es wieder, Preiserhöhungen am Markt durchzusetzen. Das Ausbaugewerbe erbringt vor allem Sanierungs-, Installations- und Fertigstellungsleistungen. Es hat von den langfristig steigenden Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand profitiert.

Von 1995 bis 2018 stiegen die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes nur um 34 %, das Ausbaugewerbe konnte dagegen eine Preissteigerung von 52 % am Markt durchsetzen. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise legten um 38 % zu.

Die Veränderungsraten der Baupreise sind regelmäßig auch auf starke Preissteigerungen bei Baumaterialien und Energie zurückzuführen. Dies gilt auch für die aktuelle Entwicklung. Von 2016 bis 2018 stieg der Erzeugerpreisindex für Bitumen aus Erdöl um 67 %, für Betonstahl in Stäben um 30 % und für Energie um 8 %.

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