Umsätze im Bauhauptgewerbe nach Sparten

Corona-Krise schwächt den Wirtschaftsbau

Das Bauhauptgewerbe hat 2020 einen Umsatz von 143 Mrd. Euro erzielt, nominal 5,9 % mehr als 2019 (real + 4,5 %). Nominal war dies der höchste gesamtdeutsche Wert. Die sich leicht abschwächende Nachfrage aufgrund der Corona-bedingten Unsicherheit und die MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr hat 2020 zu einem moderateren Anstieg der Baupreise (+1,3 % nach +4,7 % 2019) geführt.

Während die im Wirtschaftsbau tätigen Betriebe von der Investitionszurückhaltung insbesondere der Dienstleistungsbranche aber auch der Industrie betroffen waren und nur ein leichtes Umsatzplus von 1,2 % verzeichnen konnten, legte der Umsatz im Wohnungsbau noch einmal deutlich zu (+10,5 %). Eine – Corona-bedingte – Investitionsbremse der öffentlichen Auftraggeber ist dank der Kompensation der kommunalen Gewerbesteuereinbrüche durch Bund und Länder 2020 ausgeblieben (+ 6%).