Wohnungsbau in Ballungsgebieten

 

 

Zuwanderung als treibende Kraft

 

Seit dem Jahr 2011 hat sich die Zahl der genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und Wohnheimen bis 2019 mehr als verdoppelt. Besonders ausgeprägt war diese Entwicklung in den sieben größten Städten, wo wegen der hohen Baulandpreise vor allem Geschosswohnungsbau stattfindet. Dort wurden im gleichen Zeitraum 4,0 Wohnungen pro Jahr je 1.000 Einwohner genehmigt, im restlichen Bundesgebiet waren es nur 1,6 Wohnungen. Vor allem Frankfurt/Main und München wiesen mit 5,5 bzw. 5,4 Wohnungen eine hohe Genehmigungsintensität auf.

Die Investoren reagierten damit vor allem auf das Bevölkerungswachstum, dessen treibende Kraft die Zuwanderung war. Diese kam in den großen Städten in den Jahren 2011 bis 2018 zu über 90 % aus dem Ausland. Die sieben Städte profitierten aber nur bis 2013 von der Binnenwanderung innerhalb Deutschlands. Seitdem ist der Wanderungssaldo mit dem Umland wieder negativ, vor allem wegen der hohen und stark steigenden Wohnungsmieten.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.