Wohnungsbau in Ballungsgebieten

 

 

Zuwanderung als treibende Kraft

 

Seit dem Jahr 2009 hat sich die Zahl der genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und Wohnheimen bis 2018 verdreifacht. Besonders ausgeprägt war diese Entwicklung in den sieben größten Städten. Dort wurden im gleichen Zeitraum 3,3 Wohnungen pro Jahr je 1.000 Einwohner genehmigt, im restlichen Bundesgebiet waren es nur 1,3 Wohnungen. Vor allem Frankfurt/Main und München wiesen mit 4,8 bzw. 4,7 Wohnungen eine hohe Genehmigungsintensität auf.

Die Investoren reagierten damit vor allem auf die Zuwanderung. Von 2008 bis 2017 lag die Nettozuwanderung in die sieben Städte bei durchschnittlich 8,6 % in Relation zur Bevölkerungszahl des Jahres 2007. Im restlichen Bundesgebiet waren es 4,0 %. Die attraktiven Großstädte profitierten auch von der starken Binnenwanderung innerhalb Deutschlands. Zudem war in diesen bereits vor 2008 die Leerstandsquote und damit das freie Wohnungsangebot niedriger als im übrigen Bundesgebiet.

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