Arbeitsmarktumfrage: Betriebszugehörigkeit nur in mittelständischen Bauunternehmen überdurchschnittlich

 

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist in der Bauwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren leicht angestiegen. Sie lag 2015 mit 9,6 Jahren allerdings unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt von 11,2 Jahren, was auf den Beschäftigungsaufbau in der Bauwirtschaft in den vergangenen 7 Jahren zurückzuführen ist. Die höchste Dauer weisen die mittelständischen Baubetriebe aus. Nach Qualifikation sind die Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung am treuesten. 

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat Umfragedaten von 17.000 Erwerbstätigen (darunter 866 aus der Bauwirtschaft) des Sozioökonomischen Panels (SOEP) hinsichtlich der durchschnittlichen Dauer der Betriebszugehörigkeit ausgewertet. Demnach ist die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit in Deutschland von 10,3 Jahren in 1995 auf 11,2 Jahre in 2015 gestiegen. Die geringste Betriebszugehörigkeitsdauer wird für das Gastgewerbe mit 6,6 Jahren, die höchste für die öffentliche Verwaltung mit 17,2 Jahren ausgewiesen. Das Verarbeitende Gewerbe liegt mit 13,8 Jahren an dritter und die Metall- und Elektroindustrie mit 12,3 Jahren an fünfter Stelle. Die Bauwirtschaft schneidet mit 9,6 Jahren deutlich schlechter ab.

Den kompletten Text stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung (s. u.).

Bei Interesse können die Rohdaten über petra.kraus@bauindustrie.de bestellt werden.

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