Bauingenieur*innen

Die Frauenquote bei Studierenden eines Bauingenieurstudiums hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten von 19 auf 29 % erhöht. Zudem sind mittlerweile 27 % der in Bauunternehmen beschäftigten Bauingenieure weiblich. Im Durchschnitt der Branche (Bauhauptgewerbe) liegt der Frauenanteil allerdings nur bei nahezu konstanten 10 %. Gewerbliche Bauberufe sind für Frauen anscheinend weniger interessant.

 

Studierende

Die Studienfachrichtung Bauingenieurwesen erfreut sich seit Beginn des Bauaufschwungs 2006 zunehmender Attraktivität. Die Anzahl der Studierenden ist von ehemals 32.000 im Wintersemester (WS) 2007/08 um 87 % auf knapp 60.000 im WS 2017/18 gestiegen. Während die Zahl der männlichen Studierenden im gleichen Zeitraum um 73 % gestiegen ist, hat die der weiblichen um  133 % zugelegt.

Da auch der vorherige Rückgang in den (Krisen-)Jahren bei den weiblichen Studierenden niedriger ausfiel als bei den männlichen, ist die Frauenquote im Betrachtungszeitraum 1998/99 bis WS 2017/18 von 19 auf 29 % gestiegen. Damit ist das Interesse der weiblichen Schulabgänger an einem Bauingenieurstudium deutlich stärker ausgeprägt als z. B. an einem Maschinenbaustudium, hier waren im WS 2017/187 nur 12 % der Studierenden weiblich. Im Bauingenieurstudium ist das Interesse hinsichtlich der Fachrichtung bei Männern und Frauen nahezu gleich: Spezialisierungen wie Wasser-, Stahl- und Holzbau werden auch von den Frauen weniger nachgefragt, der Anteil liegt lediglich bei 7 %.

 

Siehe auch:

Präsentation „Frauen am Bau“

Präsentation „Bauarbeitsmarkt“

(für Mitglieder kostenfrei abzurufen über die verbandseigene Baustatistische Datenbank ELVIRA:

https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/datenbankelvira/

im Bereich Texte / Präsentationen.

 

Den kompletten Text stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung (s. u.).

 

 

 

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