Bauprojekte zunehmend im oberen Preissegment

Der Anteil der Hochbauprojekte mit einem Projektvolumen von über 500.000 Euro hat sich innerhalb von 13 Jahren auf 14 % verdoppelt. Dies ist neben gestiegenen Ansprüchen und zunehmendem internationalen Kapital auch auf gestiegene Baukosten aufgrund der Energieeinsparverordnung zurückzuführen. Preiswert bauen gehört der Vergangenheit an: Der Anteil der Projekte im unteren Preissegment bis 150.000 Euro hat sich im gleichen Zeitraum auf 21 % halbiert. 

Der Anteil der Hochbauprojekte (Anzahl der Gebäude) mit einem Projektvolumen (veranschlagte Baukosten) von über 500.000 Euro ist von 2002 bis 2015 von 7,1 % auf 14,2 % gestiegen. Das heißt, von den 130.000 Hochbauprojekten - von denen 106.000 auf Wohngebäude entfallen - wurden 18.600 Projekte mit einem Volumen von über einer halben Millionen Euro realisiert (2002: 14.120 von 198.000 Projekten). Davon entfielen 8.830 bzw. 7 % aller Projekte auf Projekte mit einem Volumen von über einer Millionen Euro, 2002 lag deren Anteil gerade einmal bei 3 % (6.000 Projekte). Auch der Anteil der Projekte in der Größenordnung von 250.000 bis 500.000 Euro hat sich in diesem Zeitraum auf 30 % fast verdoppelt. Demgegenüber haben die Projekte mit einem Volumen von bis zu 150.000 Euro stark an Bedeutung verloren: Der Anteil ist von 41 % auf 21,4 % gesunken. Lediglich die Kategorie mit einem Volumen zwischen 150.000 und 250.000 Euro hat sich kaum verändert (Anteil 2015: 34 %). Dies hat die Auswertung einer Sondertabelle des Statistischen Bundesamtes ergeben. Die Detaildaten können seit Neuestem über die verbandseigene Statistikdatenbank ELVIRA abgerufen werden.

Den kompletten Text stellen wir Ihnen als pdf-Datei zur Verfügung (s. u.).

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