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Statistik anschaulich

Preis- und Ertragsentwicklung

Die Preise für Leistungen des deutschen Bauhauptgewerbes sind seit 2004 kontinuierlich gestiegen, dies ist überwiegend auf die gestiegenen Preise für Baumaterialien zurückzuführen. Trotz des Anstiegs lagen die Baupreise im Bauhauptgewerbe 2019 aber nur um 40,9 Prozent über dem Niveau von 1995 und damit nur unwesentlich über dem Anstieg der Verbraucherpreise (+40,2 Prozent). Aufgrund des starken Wettbewerbs in der Baubranche ist es den Unternehmen nur bedingt möglich, die gestiegenen Vorleistungspreise auf die Auftraggeber zu überwälzen. Die Umsatzrendite fällt 2018 (aktuellere Werte liegen noch nicht vor) mit 7,1 Prozent auch vergleichsweise niedrig aus. Im Vergleich zu 2001 (2,5 Prozent) konnten die Unternehmen aber ihre Eigenkapitalquote im Trend verbessern. Dies wirkte sich auch positiv auf die Entwicklung der Insolvenzen aus, die seitdem im Trend rückläufig sind. Entsprechend ist auch die Insolvenzhäufigkeit gesunken: Diese ist im Bauhauptgewerbe von knapp 500 Insolvenzen (je 10.000 Unternehmen) im Jahr 2001 auf 113 in 2019 zurückgegangen.

 

Die wichtigsten Baumaterialpreise zur Anwendung der Preisgleitklausel zum Download.

 

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