Pressemitteilung

Deutsche Bauindustrie zu Haushaltsentwurf und Finanzplanung

Ka­pa­zi­täts­an­pas­sung in der Bau­in­dus­trie nicht durch fal­sche Si­gna­le ge­fähr­den - Jetzt Klar­heit über In­ves­ti­ti­ons­ver­lauf schaf­fen

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Wei/

  • Kapazitätsanpassung in der Bauindustrie nicht durch falsche Signale gefährden
  • Jetzt Klarheit über Investitionsverlauf schaffen

„Wir fordern jetzt Klarheit über die mittelfristige Entwicklung bei den baurelevanten Investitionen des Bundes. Unsere Firmen brauchen ein eindeutiges Signal, dass die Bundesregierung zu ihren Zusagen im Koalitionsvertrag steht, damit sie ihre Investitions- und Personalplanungen auf eine sichere Basis stellen können“. Mit diesen Worten reagierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, auf den vorgelegten Eckwertebeschluss der Bundesregierung zum Bundeshaushalt 2019 und zum Finanzplan bis 2022, wonach die Investitionen ab 2020 gekürzt werden sollen. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, den Investitionshochlauf bei den Bundesverkehrswegen auf einem Rekordniveau, mindestens auf dem heutigen Niveau, fortzuführen.

 

„Unsere Firmen benötigen Investitionssicherheit für ihre Bestrebungen, die Kapazitäten aus eigener Kraft der steigenden Nachfrage anzupassen“, so Babiel weiter. „Wenn die Politik von uns eine Kapazitätserhöhung einfordert, muss sie uns auch die Gewissheit geben, dass die Kapazitäten in Zukunft ausgelastet werden“.