FrauenNetzwerk-Bau

FrauenNetzwerk-Bau

Die Bauindustrie ist Leitbranche für die Beantwortung eines Großteils der sozialen, ökologischen und infrastrukturellen Fragen unserer Zeit. Sie realisiert die Zukunft unserer gebauten Umwelt. Zugleich ist sie Wirtschaftsmotor und bietet als Branche der Chancen hervorragende Job- und Karrieremöglichkeiten für ihre Beschäftigten und kommende Generationen von Fachkräften im gewerblichen und akademischen Bereich. Die BAUINDUSTRIE ist der festen Überzeugung, dass nicht nur die Verantwortung für die vor uns liegenden Aufgaben, sondern auch die sich bietenden beruflichen Chancen besser getragen und genutzt werden können, wenn eine stärkere Öffnung der Branche für weibliche Fach- und Führungskräfte vorangetrieben wird. Sie verschreibt sich dem Ziel, den Anteil von Frauen in allen beruflichen Ebenen auszubauen. Schirmherrin ist Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Unser Ziel:

Das Netzwerk soll für Frauen aller baubezogenen Tätigkeiten als Forum des Austauschs und der gegenseitigen Förderung dienen – von der Auszubildenden oder Studierenden bis zur Geschäftsführerin. Zugleich sollen im Rahmen des Netzwerks nachhaltige Mentoring-Strukturen geschaffen werden, die den Ein- und Aufstieg von weiblichen Nachwuchskräften unterstützen. 

FrauenNetzwerk-Bau - das ist konkret:

  • Eine Plattform zum Austausch zwischen Unternehmerinnen zu frei gewählten Themen.
  • Eine Ausrichtung von Workshops und Veranstaltungen.
  • Ein Angebot von Webinaren zu nachgefragten Themen.


Es bietet ein Mentoringprogramm für:

  • weiblichen Führungskräftenachwuchs
  • weiblichen Fachkräftenachwuchs
  • weibliche Studierende
  • weibliche Auszubildende


Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Dachdeckerinnen, Glaserinnen, Tischlerinnen und Bauingenieurinnen werden in der Baubranche dringend gebraucht. Die Zahlen sind, trotz starker Anstrengungen, nicht so gut, wie sie sein müssten. Wenn nur knapp drei Prozent aller Auszubildenden Frauen sind und die Zahl der Studienanfängerinnen für ein Bauingenieursstudium zurückgehen, dann ist das ein Trend, den wir gemeinsam stoppen müssen. Die Bauindustrie hat das erkannt. Als Schirmherrin für das FrauenNetzwerk-Bau möchte ich diese Anstrengungen politisch unterstützen. Jede Branche gewinnt, wenn sie für mehr Gleichheit sorgt.“

BAUINDUSTRIE-Präsident Peter Hübner: „Als BAUINDUSTRIE sind wir fest davon überzeugt, dass eine stärkere Öffnung für weibliche Fach- und Führungskräfte kein kurzfristiger Trend, sondern eine absolute Notwendigkeit ist. Wir brauchen weibliche Expertise und Perspektive auf die nachhaltige Gestaltung unserer gebauten Umwelt und bieten dabei interessante und hochkarätige Karriereoptionen. Aktuell sind sie mit zwischen 2,8 Prozent bei den gewerblichen Auszubildenden und 30 Prozent im Bauingenieurwesen noch deutlich unterrepräsentiert. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in allen beruflichen Ebenen auszubauen. Mit der Gründung des FrauenNetzwerks-Bau senden wir daher ein Signal an künftige weibliche Fach- und Führungskräfte, bieten ihnen ein Forum für den Austausch und werden nachhaltige Mentoring-Strukturen schaffen, um den Ein- und Aufstieg von Frauen in der Bauwirtschaft zu unterstützen.“

Jutta Beeke, Vize-Präsidentin Sozialpolitik der BAUINDUSTRIE : „Wir wollen und müssen zeigen, dass der Bau vor allem für Frauen viele Möglichkeiten bietet, einen spannenden Beruf auszuüben, mit viel Entwicklungspotenzial in einer zukunftsweisenden, innovativen, gesellschaftsrelevanten Branche.“

Jetzt anmelden:
Sollten Sie Interesse am FrauenNetzwerk-Bau haben, wenden Sie sich bitte mit einer kurzen E-Mail an frauennetzwerk@bauindustrie.de. Weiterführende Informationen erhalten Sie in den kommenden Monaten im Zuge des weiteren Aufbaus des Netzwerks. Es gelten die unter www.bauindustrie.de/datenschutz festgelegten Grundsätze.

Ansprechpartner

Kompetenzzentrum Berufsbildung und Personalentwicklung