Bund holt auch 2025 auf
2025 betrugen die reinen Ausgaben für Baumaßnahmen - ohne Grundstückskäufe, Übertragungskosten, Bodenverbesserungen und Dienstleistungen - von Bund, Ländern und Gemeinden 67,5 Mrd. Euro. Sie haben damit nominal um 6,0 % zugelegt. Trotz der Baumaterial- und somit Baupreissteigerungen hat die Öffentliche Hand real immer noch 3,1 % mehr in Bauten investiert. Mit diesem Anstieg und dem in 2024 (real + 14 %) wurden zwar die deutlichen realen Rückgänge in den Jahren 2021 und 2022 ausgeglichen, aber nicht die im Zeitraum von 1992 bis 2008, in dem der Staat seine Bauausgaben real um 41 % und nominal um 31 % reduziert hat. Trotz des darauf folgenden positiven Trends lag das Niveau 2025 real noch um 10 % unter dem von 1992.
Der Anstieg 2025 ist überwiegend dem Bund zu verdanken (nominal: + 10,5 %). Aber auch die Länder (+ 4,7 %) und die Gemeinden legten zu (+ 4,3 %). Da die Gemeinden ihre gesamten Ausgaben aber stärker erhöht haben (+ 5,6 %), ist der Anteil der Bauausgaben an den Gesamtausgaben weiter gesunken (von 9,08 auf 8,97 %). Der Bund hat seinen Anteil – wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau – hingegen von 2,64 auf 2,75 % erhöht. Die Länder weisen mit 1,97 % die niedrigste Bauausgabenquote auf.