Mit der Infopointreihe – Immer auf dem neuesten Stand der Technik

Die folgenden Infopoints sind Arbeitshilfen des Rohrleitungsbau­verbandes (rbv) und der Bauindustrie, die sich mit aktuellen Entwicklungen und Neuheiten in der Branche befassen. Die Reihe wird stetig fortgeschrieben. Ein Blick lohnt sich.

  • Infopoint 01/2023: Rohrvortrieb – Empfehlungen, Teil 4: Qualitätssicherung „Setzungsarmer Rohrvortrieb“ 
    Der maschinelle Rohrvortrieb hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil im Spezialtiefbau entwickelt. Die Anforderungen an die Qualität dieser Bauweise sind dabei stark angestiegen. Dies ist vor allem den oft komplexen Zusammenhängen durch Infrastruktur, inhomogene Baugrundverhältnisse sowie dem Vorhandensein von anstehendem Wasser geschuldet. Wird diesen Randbedingungen im Zuge der Bauvorbereitung zu wenig Beachtung geschenkt, können sich Baugrundumlagerungen einstellen, welche zu nicht tolerierbaren Setzungen führen können. Die in diesem Infopoint vorgestellten Grundlagen, Einflussfaktoren und Maßnahmen zur Verminderung von Setzungen sollen dazu beitragen, einen setzungsarmen Rohrvortrieb zu gewährleisten.
     
  • Infopoint 01/2022: Rohrvortrieb – Empfehlungen, Teil 3: Qualität „Trassierung von Vortrieben“
    Bei der Planung der Linienführung von Vortriebsmaßnahmen ist neben dem Rohrvortrieb in gerader auch der Vortrieb in gekrümmter Trasse mit mehreren oder auch sehr engen Kurven üblich. Um die erforderliche Ausführungsqualität sicherstellen zu können, sind dabei sowohl material- als auch verfahrensspezifische Anforderungen aus den einschlägigen Regelwerken zu berücksichtigen. Der Bundesarbeitskreis Rohrvortrieb im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. ist der Auffassung, dass bei Berücksichtigung der Empfehlungen dieses Infopoints in Planung und Ausführung Auseinandersetzungen sowie Ausführungsprobleme und technische Schwierigkeiten im Idealfall vermieden beziehungsweise deutlich minimiert werden können.
     
  • Infopoint 02/2021: Rohrvortrieb – Empfehlungen, Teil 2: Qualität
    Beginn und Beendigung des unterirdischen Rohrvortriebs sind qualitätsrelevante Vorgänge, die einen entscheidenden Einfluss auf das Gelingen von Rohrvortriebsmaßnahmen haben. In Abhängigkeit der gewählten Vortriebstechnik sind daher neben der Ausführung der Start- und Zielbaugruben insbesondere die Aus- und Einfahrvorgänge aus diesen zu berücksichtigen. Zur Vermeidung von Boden- und ggf. Grundwassereinbrüchen beim Ausfahren aus der Startgrube und beim Einfahren in die Zielgrube sind daher besondere Maßnahmen erforderlich.

    Die vorliegenden Empfehlungen des Bundesarbeitskreises Rohrvortrieb dienen in Form einer Maßnahmenmatrix der Entscheidungsfindung für die Wahl geeigneter Maßnahmen im Hinblick auf Ein- und Ausfahrsituationen bei Rohrvortrieben.
     
  • Infopoint 01/2021: Rohrvortrieb – Empfehlungen, Teil 1: Arbeitssicherheit
    Rohrvortriebsarbeiten stellen hohe Anforderungen an die eingesetzte Technik und das ausführende Personal. Insbesondere durch sehr tiefe Baugruben und das Arbeiten unter Tage beziehungsweise in beengten Verhältnissen besteht ein spezifisches Gefährdungspotential. Wird dieses bereits im Rahmen der Ausführungsplanung von Rohrvortriebs-Baumaßnahmen berücksichtigt, lassen sich die erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Durchführung des Rohrvortriebs in der Regel wesentlich sicherer und wirksamer umsetzen.

    Mit den vorliegenden Sicherheitshinweisen des Bundesarbeitskreises Rohrvortrieb im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. werden Empfehlungen für ausgewählte Aspekte der Arbeitssicherheit beim Rohrvortrieb gegeben. Bei deren Berücksichtigung kann bereits in der Planungsphase die Durchführbarkeit einer Baumaßnahme verifiziert werden. Zusätzlich ist damit auch eine Hilfestellung bei der Umsetzung von Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften beziehungsweise Unfallverhütungsvorschriften möglich
     
  • Infopoint 02/2020: Umgang mit mineralischen Abfällen im Leitungsbau Teil 2 – Was Sie wissen sollten!
    Steigende Flächeninanspruchnahme und wachsende Flächenkonkurrenz rücken Fragen des ressourcenschonenden Umgangs mit dem Boden immer mehr in den Vordergrund. Damit gewinnt auch ein fachgerechter, ökologisch und ökonomisch verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema Boden bei der Durchführung von Baumaßnahmen zunehmend an Relevanz. Bei jeder Baustelle fällt Bodenaushub an, der erhebliche Kosten verursachen kann – insbesondere, wenn dieser mit Schadstoffen belastet ist. Aber auch unbelasteter Boden wird regelmäßig zu Abfall, wenn er nicht auf dem Grundstück oder in der Baumaßnahme wieder eingebaut wird. Hinsichtlich der Entsorgung des Bodenaushubs stellen sich sowohl bei den Leitungsbauunternehmen als auch bei den Netzbetreibern viele Fragen.
     
  • Infopoint 01/2020: Grundlagen und Entwicklungen rund um das Thema Wasserstoff 
    Wasserstoff kann in Abhängigkeit seiner Erzeugungsart im Mobilitäts- und Industriesektor sowie im Wärmemarkt einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Er bietet aber auch die Chance neue Wertschöpfungsketten zu entwickeln, die vom Anlagenbau über die Infrastruktur bis hin zu Anwendungen reichen.

    Daher hat auch die Bundesregierung die Schlüsselfunktion des vielseitigen Energieträgers erkannt und bereitet eine nationale Wasserstoffstrategie vor. Mit dem Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft werden Anpassungen der Infrastruktur einhergehen. Welche Veränderungen sich durch den Energieträger Wasserstoff im Einzelnen für Rohrleitungsbauunternehmen ergeben, ist wegen des noch nicht geklärten Ausbaus der Wasserstoffinfrastruktur und des noch nicht abgeschlossenen Forschungsbedarfs derzeit nicht im Detail bewertbar.

  • Infopoint 01/2018: Bau von Infrastrukturtunneln mittels Rohrvortrieb 
    Die Umsetzung der Energiewende erfordert einen umfassenden Aus- und Neubau der erdverlegten Netzinfrastruktur. Aus diesem Grunde befinden sich zahlreiche Großprojekte der Gas- und Wasserversorgung und insbesondere für den Ausbau der Stromübertragungsnetze in Planung und Umsetzung.

    In Abhängigkeit vom Trassenverlauf kann es technisch erforderlich bzw. wirtschaftlich sinnvoll sein, mehrere Leitungen unterschiedlicher Medien in einem gemeinsamen Infrastrukturtunnel zusammenzulegen. Für Leitungsbetreiber und Leitungsbau können sich daraus komplexe Aufgaben, aber auch interessante Lösungen ergeben. In offener Bauweise werden Infrastrukturtunnel in Haubenbauweise als Rechteckprofil hergestellt und als Kollektoren bezeichnet. In Fällen, in denen eine offene Verlegung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, kann mittels unterirdischem Rohrvortrieb ein Infrastrukturtunnel mit Kreisprofil ausgeführt werden.