Im Folgenden finden Sie unsere Brancheninformationen zu aktuellen (bau-)konjunkturellen und statistischen Themen kurz und knapp auf den Punkt gebracht.
Die Bauunternehmen haben, trotz der zwischenzeitigen Abschwächung der Baukonjunktur und des leichten Anstiegs der Zahl der Arbeitslosen, Probleme, ihre offenen Stellen zu besetzen.
Die Unternehmen des Baugewerbes verbrauchen – im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen – mit 1,9 % des gesamten inländischen Energieverbrauchs verhältnismäßig wenig Energie für die „Produktion“ von Gebäuden und Infrastruktur und verursachen mit einem Anteil von 1,1 % an den gesamten CO2-Emissionen vergleichsweise wenig CO2-Emissionen, ihr direkter Umweltfußabdruck ist somit ausgesprochen gering.
Die bei einzelnen Baumaterialien bis zum Berichtsmonat Februar 2026 zu beobachtende Preisberuhigung hat seit März dieses Jahres ein Ende. Die zwischenzeitig stark gestiegenen Ölpreise hatten zu starken Preissteigerungen bei Dieselkraftstoff und Bitumen geführt. Aktuell entwickeln sich die Preise sehr volatil.
Die 2021 bis 2023 stark gestiegenen Baumaterial- und Energiepreise sowie Zinskosten hatten zu einem deutlichen Anstieg der Baupreise in diesen Jahren geführt.
Die Erholung der Maschinenauslastung im Bauhauptgewerbe kommt durch die Verunsicherung der Auftraggeber und deren Zurückstellen von Projekten nicht nachhaltig in Gang.
Die Baupreise sind nach einer Beruhigung in den vergangenen zwei Jahren im Mai 2026 wieder angezogen.
Die Bauwirtschaft passt ihre personellen und maschinellen Kapazitäten fortlaufend an die Nachfrage nach Bauleistungen an.
Neubauaktivitäten sind zu großen Teilen an das ausreichende Vorhandensein von Bauland geknüpft.
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage in den diversen Wirtschaftszweigen werden in der Regel vorrangig zwei Kennzahlen herangezogen.